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Was man vor der Installation eines Balkonkraftwerks beachten sollte

Was man vor der Installation eines Balkonkraftwerks beachten sollte

Solarstrom ist mehr als nur eine nachhaltige Energiequelle – er ist der Schlüssel zu einer unabhängigeren und grüneren Zukunft. Mit der Technologie von heute ist es einfacher denn je, eine eigene Solarstromanlage zu installieren und zu betreiben. Und das Beste daran? Du musst nicht einmal ein großes Dach haben, um mit der Erzeugung von Solarstrom zu beginnen. Ein Balkonkraftwerk, das auch als Mini-Solaranlage oder Plug-and-Play-Solaranlage bekannt ist, ermöglicht es dir, die Kraft der Sonne direkt auf deinem Balkon, deiner Terrasse oder sogar auf deinem Fensterbrett zu nutzen.

In den letzten Jahren haben Balkonkraftwerke enorm an Beliebtheit gewonnen. Sie sind kompakt, leicht zu installieren und ideal für Menschen, die in städtischen Gebieten leben oder keinen Zugang zu einem großen Dach haben. Darüber hinaus sind sie eine hervorragende Möglichkeit, um die Stromrechnung zu senken und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. 

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In diesem Blogbeitrag werden wir tiefer in das Thema der Balkonkraftwerke eintauchen. Wir werden diskutieren, was du vor der Installation eines Balkonkraftwerks beachten solltest – von deinem Energiebedarf über die besten Standorte und Winkel bis hin zu lokalen Vorschriften und Budgetüberlegungen. Danach werden wir dich Schritt für Schritt durch den Prozess der Montage eines Balkonkraftwerks führen und die Frage klären, ob du die Installation selbst durchführen solltest oder ob es sinnvoller wäre, eine Fachkraft zu beauftragen.

Ganz gleich, ob du ein kompletter Neuling auf dem Gebiet der Solartechnologie bist oder schon etwas Erfahrung hast, wir hoffen, dass dieser Leitfaden dir dabei hilft, deinen eigenen Weg zur Sonnenenergie zu finden. Also schnapp dir eine Tasse Kaffee, setz dich bequem hin und lass uns gemeinsam die faszinierende Welt der Balkonkraftwerke entdecken!

Diese vier Punkte bilden die Grundlage für jede Installation eines Balkonkraftwerks

Ein Balkonkraftwerk – wie das Anker SOLIX RS40P - ist eine großartige Möglichkeit, selbst nachhaltige Energie zu erzeugen und dabei die Stromrechnung zu reduzieren. Du bist also am Überlegen, ein solches Balkonkraftwerk zu installieren? Hervorragend! Doch bevor du dich für ein bestimmtes System entscheidest und mit der Montage beginnst, gibt es einige Punkte, die du berücksichtigen solltest. Damit dein Vorhaben ein voller Erfolg wird, wollen wir dir hier die wichtigsten Aspekte vorstellen: Energiebedarf, Standort und Winkel, lokale Vorschriften sowie Genehmigungen und natürlich dein Budget. Lass uns diese Punkte nun genauer betrachten.

1. Energiebedarf

Bevor du mit der Planung deines Balkonkraftwerks beginnst, solltest du deinen täglichen Energiebedarf kennen. Dieser lässt sich relativ einfach aus deiner Stromrechnung ablesen. Je nach Verbrauch und Verfügbarkeit von Sonnenlicht kann ein Balkonkraftwerk einen erheblichen Teil deines Strombedarfs decken. Achte dabei darauf, dass du ein System wählst, das zu deinem Bedarf passt, um Über- oder Unterkapazitäten zu vermeiden.

2. Beste Standorte und Winkel

Die Standortwahl ist ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Installation eines Balkonkraftwerks. Die optimale Ausrichtung für Solarmodule in Deutschland ist in der Regel nach Süden. Der ideale Neigungswinkel variiert je nach Jahreszeit, liegt aber im Durchschnitt bei etwa 30 Grad. Balkonkraftwerke sind jedoch flexibel und können auch an Ost- oder Westfassaden installiert werden, auch wenn die Leistung dann etwas geringer ausfallen kann.

3. Lokale Vorschriften und Genehmigungen

Bevor du mit der Installation beginnst, informiere dich über die lokalen Vorschriften und Genehmigungen für Balkonkraftwerke in deiner Region. In vielen Fällen ist eine Genehmigung oder Meldung bei deinem Stromnetzbetreiber notwendig. Auch solltest du abklären, ob es in deinem Miet- oder Eigentumsvertrag Einschränkungen zur Installation von Balkonkraftwerken gibt.

4. Budget

Last but not least spielt natürlich auch das Budget eine Rolle bei der Entscheidung für ein Balkonkraftwerk. Hierbei sind nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch mögliche Betriebskosten zu bedenken. Balkonkraftwerke sind in verschiedenen Größen und Leistungsklassen erhältlich, sodass für jedes Budget etwas dabei sein sollte. Denke daran, dass sich die Investition in ein Balkonkraftwerk langfristig durch die Einsparung bei den Stromkosten rechnen kann. Auch Förderungen oder Zuschüsse können unter Umständen in Anspruch genommen werden.

Alles Wichtige zum Aufbau eines Balkonkraftwerks

Das Zusammenbauen eines Balkonkraftwerks mag auf den ersten Blick etwas einschüchternd wirken. Aber mit ein wenig Wissen und Geduld kannst du dein Balkonkraftwerk selbst zusammenstellen. Lass uns den Prozess in zwei große Schritte zerlegen: das Auswählen der richtigen Komponenten und die eigentliche Montage. 

Wähle die richtigen Komponenten

Bevor du mit der Montage beginnst, musst du sicherstellen, dass du die richtigen Komponenten für dein Balkonkraftwerk hast. Hier sind die Hauptkomponenten, die du brauchen wirst:

  • Solarmodule: Dies sind die Panels, die das Sonnenlicht in Strom umwandeln. Die Größe und Anzahl der Solarmodule hängen von deinem Energiebedarf und dem verfügbaren Platz ab.
  • Wechselrichter: Der Wechselrichter wandelt den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, der in deinem Haushalt verwendet werden kann.
  • Montagesystem: Hierbei handelt es sich um das Gestell, auf dem die Solarmodule befestigt werden. Es sollte robust genug sein, um den Solarmodulen sicheren Halt zu geben und gleichzeitig flexibel genug, um den Neigungswinkel einstellen zu können.
  • Anschlussset: Dieses Set enthält alle Kabel und Stecker, die du zur Verbindung der einzelnen Komponenten und zur Einspeisung des erzeugten Stroms in dein Hausnetz benötigst. 

Montage deines Balkonkraftwerks Schritt für Schritt

Die Montage des Balkonkraftwerks kann je nach Standort variieren, aber die Grundprinzipien sind gleich. Hier ist eine allgemeine Anleitung, wie du vorgehen kannst:

  1. Standort auswählen und vorbereiten: Wähle einen Standort aus, der viel Sonnenlicht erhält und ausreichend Platz für deine Solarmodule bietet. Bereite den Standort vor, indem du alle Hindernisse entfernst und sicherstellst, dass die Fläche stabil genug ist, um das Gewicht der Solarmodule zu tragen.
  2. Montagesystem installieren: Befestige das Montagesystem auf dem gewählten Standort. Achte darauf, dass es fest und stabil ist.
  3. Solarmodule montieren: Befestige die Solarmodule auf dem Montagesystem. Achte dabei darauf, dass sie fest sitzen und der gewünschte Neigungswinkel eingehalten wird.
  4. Wechselrichter und Anschlussset installieren: Verbinde die Solarmodule mit dem Wechselrichter und installiere das Anschlussset gemäß der beiliegenden Anleitung. Achte darauf, dass alle Verbindungen fest und sicher sind.
  5. System testen: Schalte das System ein und überprüfe, ob alles ordnungsgemäß funktioniert. Du solltest nun in der Lage sein, den von deinem Balkonkraftwerk erzeugten Strom zu nutzen.

Bitte beachte, dass dies nur eine allgemeine Anleitung ist. Die genauen Schritte können je nach Art des gewählten Systems und den spezifischen Gegebenheiten vor Ort variieren. Es ist immer ratsam, die Montageanleitungen des Herstellers genau zu befolgen oder bei Unsicherheiten eine Fachkraft zu konsultieren.

Solltest du dein Balkonkraftwerk selbst zusammenbauen oder Profis beauftragen?

Die Frage, ob du dein Balkonkraftwerk selbst montieren oder doch lieber Profis damit beauftragen solltest, hängt von verschiedenen Faktoren ab und es gibt kein eindeutiges "Richtig" oder "Falsch". Die Entscheidung liegt letztendlich bei dir und deinen persönlichen Präferenzen, Fähigkeiten und Ressourcen.

Selbstmontage

Wenn du handwerklich begabt bist und über das notwendige Werkzeug verfügst, kann es durchaus eine Option sein, dein Balkonkraftwerk selbst zu montieren. Der Do-it-yourself-Ansatz bietet einige Vorteile:

  • Kostenersparnis: Die Kosten für die professionelle Installation können einen erheblichen Anteil an den Gesamtkosten eines Balkonkraftwerks ausmachen. Indem du diese Aufgabe selbst übernimmst, kannst du diese Kosten einsparen.
  • Persönliche Befriedigung: Es gibt ein gewisses Maß an Befriedigung, das damit einhergeht, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen und zu sehen, wie es funktioniert.
  • Flexibilität: Wenn du das Balkonkraftwerk selbst montierst, kannst du den Prozess nach deinem eigenen Zeitplan und in deinem eigenen Tempo durchführen.

Beauftragung von Profis

Wenn du allerdings wenig Erfahrung mit handwerklichen Tätigkeiten hast oder dir einfach die Zeit fehlt, kann es sinnvoll sein, die Installation Profis zu überlassen. Hier sind einige Vorteile der professionellen Installation:

  • Sachkunde: Professionelle Installateure haben die nötige Erfahrung und Ausbildung, um das Balkonkraftwerk sicher und effizient zu installieren.
  • Zeitersparnis: Die Installation eines Balkonkraftwerks kann zeitaufwendig sein, insbesondere wenn du es noch nie zuvor gemacht hast. Die Beauftragung von Profis kann dir eine Menge Zeit sparen.
  • Garantie: Viele Hersteller bieten eine Garantie auf ihre Produkte, aber diese kann ungültig werden, wenn die Installation nicht von einer zertifizierten Fachkraft durchgeführt wird.

 

Im Endeffekt hängt die Entscheidung davon ab, was für dich persönlich am meisten Sinn macht. Wenn du die Fähigkeiten, die Zeit und das Interesse hast, könnte die Selbstmontage eine gute und kostengünstige Option sein. Wenn du allerdings den Aufwand scheust oder dir die nötigen Kenntnisse fehlen, wäre es sicherer und effizienter, die Installation Profis zu überlassen. Denke daran, dass es bei der Installation eines Balkonkraftwerks nicht nur um die Montage der Komponenten geht, sondern auch um Sicherheit, Effizienz und letztlich um die Leistungsfähigkeit deines Systems.

Fazit und Schlussgedanken

Nachdem wir uns mit den verschiedenen Aspekten der Montage und Nutzung eines Balkonkraftwerks befasst haben, ist es an der Zeit, die wichtigsten Punkte zusammenzufassen und einige Empfehlungen auszusprechen.

  • Zunächst einmal ist es wichtig zu betonen, dass die Entscheidung für ein Balkonkraftwerk eine hervorragende Möglichkeit darstellt, umweltfreundlichen Strom zu erzeugen und gleichzeitig Energiekosten zu senken. Die Montage eines Balkonkraftwerks kann jedoch einige Herausforderungen mit sich bringen, die sorgfältig berücksichtigt werden sollten.
  • Wenn du planst, ein Balkonkraftwerk zu installieren, ist die Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg. Beginne mit der Bewertung deines Energiebedarfs und wähle dann das geeignete Kraftwerk entsprechend aus. Überlege, welcher Standort und welcher Winkel am besten für dein Kraftwerk geeignet sind, um eine optimale Leistung zu gewährleisten. Unterschätze zudem nicht die Bedeutung lokaler Vorschriften und Genehmigungen – die ordnungsgemäße Einhaltung dieser kann dir später viel Ärger ersparen. Letztendlich spielt auch dein Budget eine entscheidende Rolle, nicht nur in Bezug auf die Anschaffungskosten, sondern auch auf die möglichen Betriebs- und Wartungskosten.
  • Wenn es um die Montage geht, solltest du die richtigen Komponenten auswählen und sorgfältig planen, wie du dein Balkonkraftwerk Schritt für Schritt zusammenbaust. Wenn du dich dabei unsicher fühlst, solltest du nicht zögern, die Hilfe von Profis in Anspruch zu nehmen. Eine korrekt durchgeführte Montage ist entscheidend für die Effizienz und Langlebigkeit deines Kraftwerks.

Eine abschließende Überlegung sollte sein, ob du die Montage selbst durchführen möchtest oder ob du sie lieber Profis überlassen möchtest. Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile. Bei der Selbstmontage kannst du Geld sparen und das befriedigende Gefühl haben, das Kraftwerk selbst aufgebaut zu haben. Allerdings erfordert dies Zeit und handwerkliches Geschick. Bei der Beauftragung von Profis kannst du dich darauf verlassen, dass das Balkonkraftwerk korrekt installiert wird, allerdings fallen dafür zusätzliche Kosten an.

Zum Schluss möchten wir dir empfehlen, dich stets gut zu informieren und dich bei Bedarf von Experten beraten zu lassen. Ein Balkonkraftwerk ist eine langfristige Investition, die sorgfältig geplant werden sollte, um maximale Effizienz und Zufriedenheit zu gewährleisten. Egal für welchen Weg du dich entscheidest, wir wünschen dir viel Erfolg auf deinem Weg zu einer nachhaltigeren Energieerzeugung.

FAQs

  1. Was ändert sich für Balkonkraftwerke im Jahr 2023?

Für den September 2023 hat die Bundesregierung einen entscheidenden Beschluss gefasst, der die Installation und den Betrieb von Balkonkraftwerken - wie dem Anker SOLIX RS40P -  erheblich erleichtert. Nach dem neuen Gesetz können nun auch Balkonkraftwerke mit einer Leistung von bis zu 800 Watt ohne Genehmigung installiert werden. Zudem wird der Betrieb über gewöhnliche Schuko-Stecker erlaubt, was die Handhabung wesentlich vereinfacht. Die Registrierungsprozesse werden ebenfalls einfacher gestaltet, und es wird vorübergehend die Verwendung von rücklaufenden Zählern erlaubt, laut der offiziellen Mitteilung des Wirtschaftsministeriums. 

  1. Was passiert, wenn ich mein Balkonkraftwerk nicht registriere?

Die Nichtregistrierung eines Balkonkraftwerks kann zu rechtlichen Problemen führen. In Deutschland müssen alle Photovoltaikanlagen, einschließlich Balkonkraftwerke, bei der Bundesnetzagentur registriert werden. Dies dient unter anderem dazu, das Stromnetz stabil zu halten und die Menge an erzeugtem Solarstrom zu überwachen. Wenn du dein Balkonkraftwerk nicht registrierst, kann das zu Bußgeldern führen. Zudem kann es sein, dass du deinen überschüssigen Strom nicht ins Netz einspeisen darfst.

  1. Wie viel Strom erzeugt eine 600-Watt-Solaranlage pro Tag?

Die Menge an Strom, die eine Solaranlage erzeugen kann, hängt von mehreren Faktoren ab, einschließlich der Intensität und Dauer der Sonneneinstrahlung, dem Wirkungsgrad der Anlage und der Ausrichtung und Neigung der Solarmodule. Unter optimalen Bedingungen kann eine 600-Watt-Solaranlage in Deutschland etwa 2,5 bis 3 Kilowattstunden Strom pro Tag erzeugen. Dies ist jedoch ein Durchschnittswert und kann je nach den oben genannten Faktoren variieren.

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